@fresse halten
selbst dran halten 14.04.2010 – 12:58
schön, das du auf das soja-problem eingehst.
nur – wovon ernähren sich veganer und vegetarier nochmal?
(bei veganern ist das ja vor allem der eiweis-ersatz, also fast schon zwingend notwendig)
woher beziehen diese also ihr soja?
aus dem öko-landbau von nebenan so wie ich mein fleisch?
wohl eher kaum.
die meisten veganer und vegetarier ernähren sich eh konventionell, vernichten damit 1000e tiere durch ausgesprühte gifte auf den feldern, essen aus dosen für deren herstellung regenwald abgeholzt wird, verbrauchen im jahr soviel soja, dass davon ein bauer bedroht wird etc.
es gibt kein richtiges leben im falschen, lernt das zu akzeptieren und den konsum jedem menschen selbst zu überlassen, egal ob vegan, vegetarisch, fleischkonsument, bio oder nicht bio.
kämpft lieber für ne bessere gesellschaft, in der bauern nicht mehr durch soja-anbau verdrängt werden, der regenwald ne überlebenschance hat, die umwelt respektiert wird etc.
wenn wir das erreicht haben ist der welt und menschheit mehr geholfen, als sich jetzt über die 100%ige politische korrektheit im konsum zu streiten, die gibts nämlich nicht.
Jahrelang versuche ich meine Fleisch-, CocaCola- und McDonaldssucht politisch zu erklären und dann muss mensch erst warten bis endlich einem sowas auf den Teller kommt. Mal was vernünftiges aus der blau-weißen Ecke
Diesmal gibt es nur einen relativen kurzen Bericht mit einigen Eckpunkten…ist ja auch nicht viel passiert
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Am vergangenen Samstag fand der alljährliche Trauermarsch der Neonazis in Dessau statt.
Auch aus Berlin-Brandenburg fuhren knapp zwei Dutzend Antifas in die Sachsen-Anhaltinische Stadt.
Der Tag an sich verlief recht durchwachsen, ähnlich dem Wetter.
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Die Köpi ist europaweit bekannt als eines der größten und wichtigsten „linken Zentren“ Berlins. Viele romantisieren sie und es kommt nicht selten vor, dass Nicht-Berliner Linke bei ihrer Sightseeing-Tour nicht die Goldelse oder den Funkturm, sondern lieber den Mariannenplatz, den M99 und die Köpi sehen wollen.
Gerade Menschen aus Orten ohne richtige linke Infrastruktur sehen ein riesiges Gebäude, welches viele Nutzungsmöglichkeiten bieten könnte. Dennoch wird die Köpi hauptsächlich zur Bespaßung und zum Geldeintreiben aka Soliarbeit genutzt.
Vermutlich war schon jedeR Berliner AktivistIn in der Köpi und hat die legendären Partys, und Konzerte miterlebt.
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Dresden – Auswärtssieg
Das erste richtige Highlight des Jahres stand an – Dresden Trümmerstadt. Aufgrund der Vorkommnisse für Berlin-Brandenburg im vergangenen Jahr (ca. 400 Antifas hatten Stress mit den Cops auf den Bahnhöfen) beschloss das No Pasaran-Bündnis dieses Jahr mit Bussen anzureisen. Zu diesem Zeitpunkt ahnte wohl kaum jemand, dass mehr als 30 Busse aus dem Bereich ABC fahren werden.
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